Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…
JA, so ist es!
Ich befinde mich in einem Moment der Stille, in einem dunklen Raum, entzünde eine Wunderkerze, dann höre ich das erste zündende Knistern und bin einen ganzen Moment lang magisch fasziniert davon, wie die leuchtenden Sternenfunken nur so sprühen. Dazu kribbelt es sanft und ganz tief in meinem Bauch. Die Zeit scheint für einen Moment still zu stehen…
So ist es auch jetzt, genau in diesem Moment. Er ist für mich voller Zauber.
Es ist ein Tag nach Neujahr und ich öffne die Türen zu einem sich wandelnden, magischen und kraftvollen Raum. Ich habe diese sanfte Kribbeln in meinem Bauch und bin voller Vorfreude auf die Begegnung mit jedem, der den Weg zu mir findet. Sich auf die Reise in sein authentisches Sein zu begeben ist für mich eines der größten Geschenke, die ein Mensch sich selbst machen kann.
In diesem Sinne wünsche ich dir einen authentischen und zauberhaften Weg in dein inneres Sein, sodass du kraftvoll dein Leben gestalten kannst. Gerne begleite und unterstütze ich dich dabei.
Deine Anita
Als kleine Inspiration dazu, das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse:
Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
(Hermann Hesse)